JKV-NRW

Jagdkynologische Landesvereinigung NRW im Jagdgebrauchshundverband e.V.

Aktuelles

37. Verbandsschweißprüfung ( VSwP ) „Bergisches Land“ –Eine Prüfung als Einstieg in die Praxis

18.09.2017
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Am 25. / 26. August 2017 wurde diese anspruchsvolle Prüfung von dem JGV der Siegkreisjäger e.V. im Auftrag der Bergischen Arbeitsgemeinschaft Schweiß ausgerichtet.

Wie bereits Bernd Sommerhäuser als  1. Vorsitzende des JGV der Siegkreisjäger e.V. und als Prüfungsleiter dieser 37. VSwP Bergisches Land in der Einladung darlegte, wurde von der Arbeitsgemeinschaft völliges Neuland betreten. Zu einem, und das war die gravierendste Veränderung, konnte man die Prüfung nicht mehr in den seit 36 Jahren bewährten Revieren um Engelskirchen ausrichten. Dafür, dass  diese Reviere immer zur Verfügung standen, sprach Bernd Sommerhäuser in der Einladung und auf der Prüfung im Namen aller derzeitigen  Mitgliedsvereine   der Arbeitsgemeinschaft dem JGV Oberbergischer Jäger e.V., dem JGV der Siegkreisjäger e.V., dem JGV Roemryke Berge e.V., dem JGV Hubertus Köln e.V., dem JGV des Kreises Olpe e.V. dem JGV Niederberg e.V., der Jagdgebrauchshundegruppe der Kreisjägerschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises im LJV NRW  unserem Ehrenvorsitzenden  Walter Stein ein besonderen Waidmannsdank aus. In diesem Zusammenhang geht auch ein besonderer Dank an die Familie Stein, insbesondere an Frau Marlies Stein  und die Mitarbeiter von Walter Stein sowie an Frau Elly Linder, denn eine solche Prüfung kann man so lange Jahre nicht ohne Unterstützung von tatkräftigen Helferinnen und Helfern ausrichten. Die weiterhin tatkräftige Unterstützung kann man daher auch dem durch den Generationenwechsel bedingten neuen 1. Vorsitzenden der Bergischen Arbeitsgemeinschaft „Schweiß“ und in der Nachsuchenpraxis und im Jagdgebrauchshundwesen bekannten und erfahrenen Michael Knitter sowie der neuen Geschäftsführerin u. Kassiererin Frau Karin Alperth wünschen.

Walter Stein hat noch als amtierender Vorsitzender der Arge dafür gesorgt, dass nun diese Prüfung um Schloss Gimborn in den Revieren der Freiherrn von Fürstenberg mit guten Beständen an Dam- , Muffel-, Reh- und Schwarzwild als Standwild abgehalten werden können.

Mit den Revierwechseln ging auch der Wechsel des „Prüfungslokals“ einher: Im Schlosshotel mit seinem Festsaal wurde auch eine schöne und den Bedürfnissen entsprechende Lokalität gefunden. Neben dem Schloss und der Kirche „St. Johannes Baptist“, in der auch im Vorabendprogramm am 25.8.2017 die Hubertusmesse gefeiert wurde, bildet Gimborn daher für diese Prüfung auch ein besonderes Ambiente. Hier, insbesondere auch für die Bereitstellung der Reviere ein  besonderer Waidmannsdank  an die Freiherrn Peter und Franz-Egon von Fürstenberg.

Das Vorabendprogramm

So begann auch die 37. VSwP Bergisches Land bereits am 25.8.2017 wie schon immer traditionsgemäß  mit einem Vorabendprogramm um 18.30 Uhr mit der Hubertusmesse, gehalten von Diakon Ralf Schwenk und Pater Jerry aus Indien unter der Mitwirkung des Bläsercorps „Jagdhornissen Kürten“. Um 19.30 Uhr wurde das Abendessen bei einem gemütlichen Beisammensein gereicht. Anschließend hielt Frank Wagner einen Vortrag zum Thema „Quo vadis JGHV?“. Nicht unerwähnt soll auch die Rede von Frau Elisabeth Trimborn als Schirmherrin der 37. VSwP und Vorsitzende der Kreisjägerschaft Rhein-Sieg e.V. bleiben, in der sie u.a. sagte und auch bereits schon in den Grußworten zur Einladung schrieb:  „Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Schweiß“ zeugt auch heute noch von der Weitsicht der damaligen Vereinsvorstände und Initiatoren, die damit der gemeinsamen Zielsetzung Vorrang vor der Präsentation des eigenen Vereins einräumten. Insbesondere wurde bereits zu dieser Zeit dokumentiert, dass der Tierschutz wichtigster Bestandteil der Waidgerechtigkeit ist und damit zur praktischen Jagdausübung gehört“.                                                                                                                        Auch hier ein besonderer Dank an Frau Trimborn, an Diakon Ralf Schwenk, an Pater Jerry, an die „Jagdhornissen Kürten“ sowie an Frank Wagner.

Der Prüfungstag und Prüfung

Am 26.8.2017 um 8.15 Uhr begrüßte Bernd Sommerhäuser bei guter Wetterlage von den 7 gemeldeten Hunden 3 Hündeführerinnen und 3 Hundeführer mit ihren Hunden ( eine Hundeführerin mit  Hund war nicht erschienen ), alle Helfer, die Gäste, die Richter und Richteranwärter.

Richtergruppen

Gruppe I: 40-/20-Stunden-Fährte ( Revier Gimborn I ) als Richterobmann Frank Wagner aus Bayern, als Richter Johannes Hachmann, Elmar Jürgens und als Richteranwärter Udo Greinus und Stephan Dick.

Gruppe II: 20 Stunden-Fährte ( Revier Gimbortn II ) als Richterobmann René Roger Kirsch aus dem Pfälzer Wald, als Richter Michael Knitter, Klaus P. Thelen und als Richteranwärter Bernd Müllenders.

Nach Prüfung der Hunde, der Abfassung der Obleuteberichte und der Richterbesprechung wurde um 17.30 Uhr zur „Bergischen Kaffeetafel geladen. Anschließenden erfolgte die Preisverteilung durch Bernd Sommerhäuser bei der die Richteranwärter jeweils die Arbeitsweise eines Gespannes auf der mit Rehwildschweiß getupften  Rotfährte schildern mussten –was meiner Meinung nach auch alle 3 Anwärter gut gemacht haben. 

Von den 6 geprüften Hunden bestanden 4 Hunde diese anspruchsvolle und sicherlich nicht einfache Prüfung, wozu auch bereits die Gründungsväter der VSwP als Verbandsprüfung diese Prüfung nicht angedacht hatten. Es ist daher auch keine Schande, wenn man diese Prüfung einmal nicht besteht       - was selbst schon den erfahrensten Hundeführerinnen und Rüdemännern schon passiert ist. Als eine Schande würde ich es persönlich daher eher betrachten, wenn derartigen Prüfungen in ungeeigneten Revieren mit wenig Verleitfährten, kein Vorkommen von wenigstens 2 Schalenwildarten als Standwild und einem einfachen Fährtenverlauf zu einer reinen Beschaffungsprüfung für das Sw auf der Ahnentafel ausgerichtet würden. In diesem Zusammenhang kann man daher nur an die Verantwortung der Richter und der Prüfungsleiter appellieren, bevor  solche Prüfungen in die Kritik von Experten, der Jägerschaft und der Öffentlichkeit gelangen.

Erfolgreiche Gespanne ( Hund und Führer )

Auf der 40 Stunden-Fährte hat bestanden:                                                                                                                                   Rupprecht III Asper, DD, Rd., gew. 28.3.2013, Zb.Nr. 222196, DGStB-Nr. 67509, mit einem Sw / III Abrichterin / Abrichter ( A. ) u. Führerin / Führer ( F. ): Sonja Thelen aus Kürten                                                    Ehrenmedaille des Landes NRW für den besten Hund auf der 40 Stunden-Fährte

Auf der 20 Stunden-Fährte haben bestanden:

Pia vom Boekenhof, DD, Hdn.,gew. 11.3.2014, Zb.Nr.224934, DGStB-Nr. 67876, Sw II /                     A.F.: Susanne Schnepper, Attendorn                                                                                                Ehrenmedaille des Landes NRW für den besten Hund auf der 20 Stunden-Fährte

Nadja vom Schmiedehof, DD, Hdn., gew. 8.1.2014, Zb.Nr. 224214, DGStB-Nr. 68947,  Sw II /                   A.F.: Michael Springob, Attendorn                                                                                                     

Annegret vom Salvenblick, RHT, Hdn., gew. 30.11.2012, Zb.Nr. A13T0005R,  Sw III /                                             A.F. Susanne Schneider, Leverkusen                                                                                                         Ehrenpreis für den besten Teckel

An die Hundeführerinnen und den Hundeführer wurden noch weitere Wanderpreise und Preise verliehen. So stiftete auch Herr Manfred Kind als  Vorsitzender der Kreisjägerschaft Oberberg e.V. Preise. Da die VSwP Bergisches Land neben der  VSwP Pfälzer Wald, der VSwP Elm und der VSwP Hoherodskopf zu den bekanntesten zählt  und im Sinne der Praxis auf einem möglichst hohen Niveau gehalten wird, können die 3 Hundeführerinnen und der Hundeführer jetzt mit Stolz sagen: „Ich habe mit Erfolg auf der VSwP Bergisches Land geführt“.

Ausklang der Prüfung

Mit dem verblasen der Strecke durch das Bläsercorps „ Jagdhornissen Kürten“ und den Schlussworten bedankte sich  Michael Knitter als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bei allen Richtern, Richteranwärtern, dem Bläsercorps, dem Diakon, dem Pater, den Helferinnen und Helfern, den Hundeführerinnen, den Hundeführern, dem Prüfungsleiter, bei Frau Karin Alperth, bei den Gästen, dem Ehrenvorsitzenden u. seiner Gattin insbesondere aber auch bei den Freiherrn von Fürstenberg. Mit einem gemütlichen Ausklang endete dann auch die 37. VSwP.                                           Im kommenden Jahr wird die 38. VSwP Bergisches Land von der Jagdgebrauchshundegruppe der Kreisjägerschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises im LJV NRW im Auftrag der Bergischen Arbeitsgemeinschaft „Schweiß“ ausgerichtet.

                                                                                                                   Joachim Orbach  ( Pressesprecher )

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