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Im Gedenken an Werner Rohe

Mit großer Trauer hat uns die Nachricht vom Tode unseres langjährigen Obmanns für das Jagdgebrauchshundwesen, Werner Rohe, erreicht, der am 26. April im Alter von 64 Jahren verstarb. Werner Rohe war ein passionierter und in besonderem Maße engagierter Jäger und Hundeführer, der sich auf allen Ebenen unseres Verbandes und weit darüber hinaus für das Jagdgebrauchshundwesen eingesetzt hat.

Seit 2001 war er zuerst stellvertretender Landesobmann und ab 2013 übte er mit ebenso viel Herzblut und Engagement das Amt des Landesobmanns aus. Gleichzeitig war er bis 2013 Obmann für das Jagdgebrauchshundwesen im Hegering Waltrop sowie bis zuletzt im Hegering Werne. Darüber hinaus bekleidete er von 2010 bis 2016 das Amt des Sprechers der Jagdkynologischen Arbeitsgemeinschaft NRW und war Obmann der Landegruppe Westfalen im Verein Pudelpointer. Die höchste Auszeichnung des Landesjagdverbandes um die Förderung des Jagdgebrauchshundwesens wurde ihm in Form der Rüdemannplakette in Gold zuteil.

Mit außerordentlichem Detailwissen um das Jagdgebrauchshundwesen brachte sich Werner Rohe vielfältig für die Jagd ein, die ihm mit all ihren Facetten am Herzen lag. Von der Erarbeitung neuer Prüfungsordnungen über die Beratung bei der Anlage von Ausbildungs- und Prüfungsgewässern bis hin zur praktischen Arbeit mit den Hunden war Werner Rohe ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen. Ausgezeichnet hat ihn dabei stets seine ehrliche und geradlinige Art. Auch dass man es manchmal nicht jedem recht machen kann, wusste er und scheute Kontroversen nicht, die er in der Sache stets offen und sachlich auszutragen verstand. Mit seinem reichhaltigen Wissen und Erfahrungsschatz um die Zucht, Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden aber insbesondere auch um ihren waidgerechten Einsatz war Werner Rohe Wegbereiter und Berater bei zahlreichen Entscheidungen zum Wohle des Jagdwesens. Gleichzeitig stand er aber auch immer gerne für die alltäglichen Fragen zur Verfügung. Dabei zeichnete es ihn aus, dass ihm nicht nur „seine“ Pudelpointer am Herzen lagen, sondern dass er sich stets als Vertreter aller Rassen vom Vorstehhund bis hin zum Teckel verstand. Für all dies sprechen wir Werner Rohe Dank und Anerkennung aus.

Die notwendige Kraft für alle Herausforderungen, denen sich Werner Rohe stellte, schöpfte er gerne zusammen mit seinen Hunden bei persönlichen Auszeiten auf der Jagd im heimatlichen Revier.

Mit Werner Rohe verlieren die Jagd und das Jagdgebrauchshundwesen in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus einen passionierten Waidmann und Hundeführer sowie zahlreiche Weggefährten einen guten Freund. Unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl gelten seinen Hinterbliebenen. Die Jägerschaft Nordrhein-Westfalens wird Werner Rohe immer ein ehrendes Gedenken bewahren.

Landesjagdverband NRW

 

Zweifelsohne ist der Tod von Werner Rohe auch für uns ein großer Verlust. Neben der im Nachruf des Landesjagdverbandes bereits hervor gehobenen Erfahrung und Fachkunde werden wir insbesondere die Beharrlichkeit vermissen, mit der er trotz schwerer Krankheit nicht nur sich selbst alles abverlangte, sondern jeden zur Nachdenklichkeit zwang, wenn es galt, Bewährtes und Unverzichtbares im Interesse tierschutzgerechter Jagd zu verteidigen. Das Leben ist selten wirklich gerecht – das musste auch Werner Rohe erfahren, als er vor die Alternative gestellt wurde, Unerreichbares zu fordern oder Erreichtes zu verteidigen, wohl wissend, dass es nicht seiner tiefsten Überzeugung entsprach. Auszubügeln, was andere angerichtet haben, ist das Los des Hundeführers und wird nur selten angemessen gedankt – dafür war sich Werner Rohe nie zu schade und ist bis zuletzt ein treuer und zuverlässiger Weggefährte geblieben. Auch dafür gebührt Werner Rohe unsere Hochachtung! Wir blicken mit großem Dank zurück!

Für die JKV NRW

Peter Wingerath

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Aktuelle Nachrichten


Förderung der Jagdgebrauchshundprüfungen aus den Mitteln des Jagdbeitrags ab 2021

Die aktuellen Förderrichtlinien nach der Neuordnung der Jagdbabgabe haben wir Ihnen hier zusammengestellt

Rückfragen bitten wir direkt an den dafür zuständigen LJV zu stellen

https://www.jkv-nrw.de/DE/page/informationen/pruefungswesen.php



40. Jubiläums Verbandsschweißprüfung “Bergisches Land”

Unsere Gespanne und die Überprüfung der Praxistauglichkeit stehen im Vordergrund

„Nachdem wir im letzten Jahr die Prüfung durch die Corona-Pandemie nicht ausrichten konnten, freuen wir uns, dass unsere traditionsreiche Prüfung wieder stattfinden kann.

Leider hat uns das Virus immer noch im Griff, so dass wir uns entschlossen haben, das gewohnte “Beiprogramm” und die Hubertusmesse nicht anzubieten. Deshalb werden wir die 40. Jubiläums VSwP als nackte Prüfung ohne den gewohnt geselligen Teil durchführen. Unsere Gespanne und die Überprüfung der Praxistauglichkeit stehen im Vordergrund.” 

 Mit diesen Worten versendete Michael Knitter als Vorsitzender der Bergischen Arbeitsgemeinschaft “Schweiß“  das Prüfungsprogramm zur 40. VSwP „Bergisches Land”, die am 28.8.2021 vom JGV des Kreis Olpe e.V. im Auftrag der Bergischen Arbeitsgemeinschaft „Schweiß“ in den Revieren um Schloss Gimborn mit vier Schalenwildarten als Standwild ausgerichtet wurde. Bedingt durch Corona müssen halt viele Prüfungen auch in diesem Jahr anders ablaufen als wie gewohnt oder ursprünglich vorgesehen.



Jäger und Falkner gegen Antibiotika-Verbot für Haustiere

Keine Antibiotika für Tiere, die auch beim Menschen Einsatz finden: In einem offenen Brief kritisieren vier Spitzenverbände diesen Antrag des Sprechers der Grünen-Fraktion im EU-Parlament. Sie sehen darin einen Verstoß gegen das Staatsziel Tierschutz. Jagdhunde und Beizvögel benötigen bei Verletzungen effektive Hilfe.

Quelle: www.jghv.de




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