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Presseerklärung: Brauchbarkeitsprüfung NRW – Anerkennung von Verbandsprüfungen des JGHV

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Brauchbarkeitsprüfung NRW – Anerkennung von Verbandsprüfungen des JGHV

Mit Schreiben vom 16.08.2019 hatte der Landesjagdverband NRW mitgeteilt, welche Verbandsprüfungen des JGHV unter welchen Voraussetzungen für die Feststellung der Brauchbarkeit herangezogen werden können. Dem ist das Präsidium des JGHV mit Hinweisen vom 20.08.2019 teilweise entgegengetreten.

Für das Bundesland NRW hat das zuständige Umweltministerium daher noch einmal durch schriftliche Mitteilung vom 23.08.2019 rechtsverbindlich klargestellt, dass nur das sichere und selbständige Bringen in allen Bringleistungsfächern die Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild (außer Rehwild) nachweisen kann. Eine Herbstzuchtprüfung, auf welcher der Hund nicht ohne Einwirkung apportiert hat, reicht danach nicht aus, um in NRW die Brauchbarkeit  für die Nachsuche auf Niederwild (außer Rehwild) nachzuweisen.

Vor diesem Hintergrund und um noch rechtzeitig vor den Prüfungen für Rechtssicherheit zu sorgen, haben sich die beteiligten Verbände im berechtigten Klarstellungsinteresse der Hundeführer und Verbandsrichter wie folgt geeinigt:

1. Nur noch die bestandene HZP mit selbständigem Bringen in allen Fächern berechtigt zum Prüfen der Zusatzfächer und zur Erlangung der Brauchbarkeit.

2. Eine nach der VZPO zulässige zweite HZP mit selbständigem Bringen in allen Fächern berechtigt ebenso zum Prüfen der Zusatzfächer zur Erlangung der Brauchbarkeit.

3. Eine auf einer bestandenen HZP mit Fehlverhalten beim Bringen auf der Federwild - / und oder  Haarwildschleppe geprüfte und nach Ziff. 1 bestandene „Müller-Ente“ ohne Fehlverhalten wird nicht erneut geprüft, sondern für eine komplette Prüfung nach BPO NRW übernommen, dies entspricht § 14, Ziff. 7 Buchstaben e) und g) VZPO 2017.Das Formblatt 5 mit der Eintragung „Einwirken bei Fehlverhalten: Nein“ in Ziff. 10 „Art des Bringens“ b) „Ente“ ist in Kopie zum Brauchbarkeitsprüfungszeugnis zu nehmen.

4. Eine bestandene VGP oder VPS oder gleichermaßen anerkannte Gebrauchsprüfungen der Mitgliedsvereine des JGHV, auf denen der Hund selbständig gebracht hat,  erfüllen jeweils die Bedingungen der BPO NRW. Das gilt auch dann, wenn die Zensur für das Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer aus einer HZP z.B. gemäß § 22 Ziffern 5 und 7 VGPO 2017 bzw. § 22 Ziffern 5 und 7 VPSO 2017 übernommen wurde.

Alle übrigen mit Schreiben des LJV vom 16.08.2019 mitgeteilten bzw. in den beiden Richterfortbildung zuvor bereits vorgestellten Regelungen und Ausnahmeregelungen entfallen ersatzlos.

Werner Rohe, LJV NRW           Peter Wingerath, JGHV Landesverband NRW            Karl Walch, JGHV

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Aktuelle Nachrichten


Förderung der Jagdgebrauchshundprüfungen aus den Mitteln des Jagdbeitrags ab 2021

Die aktuellen Förderrichtlinien nach der Neuordnung der Jagdbabgabe haben wir Ihnen hier zusammengestellt

Rückfragen bitten wir direkt an den dafür zuständigen LJV zu stellen

https://www.jkv-nrw.de/DE/page/informationen/pruefungswesen.php



40. Jubiläums Verbandsschweißprüfung “Bergisches Land”

Unsere Gespanne und die Überprüfung der Praxistauglichkeit stehen im Vordergrund

„Nachdem wir im letzten Jahr die Prüfung durch die Corona-Pandemie nicht ausrichten konnten, freuen wir uns, dass unsere traditionsreiche Prüfung wieder stattfinden kann.

Leider hat uns das Virus immer noch im Griff, so dass wir uns entschlossen haben, das gewohnte “Beiprogramm” und die Hubertusmesse nicht anzubieten. Deshalb werden wir die 40. Jubiläums VSwP als nackte Prüfung ohne den gewohnt geselligen Teil durchführen. Unsere Gespanne und die Überprüfung der Praxistauglichkeit stehen im Vordergrund.” 

 Mit diesen Worten versendete Michael Knitter als Vorsitzender der Bergischen Arbeitsgemeinschaft “Schweiß“  das Prüfungsprogramm zur 40. VSwP „Bergisches Land”, die am 28.8.2021 vom JGV des Kreis Olpe e.V. im Auftrag der Bergischen Arbeitsgemeinschaft „Schweiß“ in den Revieren um Schloss Gimborn mit vier Schalenwildarten als Standwild ausgerichtet wurde. Bedingt durch Corona müssen halt viele Prüfungen auch in diesem Jahr anders ablaufen als wie gewohnt oder ursprünglich vorgesehen.



Jäger und Falkner gegen Antibiotika-Verbot für Haustiere

Keine Antibiotika für Tiere, die auch beim Menschen Einsatz finden: In einem offenen Brief kritisieren vier Spitzenverbände diesen Antrag des Sprechers der Grünen-Fraktion im EU-Parlament. Sie sehen darin einen Verstoß gegen das Staatsziel Tierschutz. Jagdhunde und Beizvögel benötigen bei Verletzungen effektive Hilfe.

Quelle: www.jghv.de




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